Handyschulden: Besonders unter Jugendlichen verbreitet

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Kurz und knapp: Das Wichtigste zum Thema „Handyschulden“

  1. Besonders junge Leute verschulden sich wegen ihres Handys.
  2. Wodurch entstehen Handyschulden? Hohe Gerätepreise, lange Vertragslauzeiten, überteuerte Tarife, kostenpflichtige Zusatzfunktionen und Apps treiben die Handykosten in die Höhe.
  3. Haben Sie Handyschulden, sollten Sie mit Ihrem Telefonanbieter in Kontakt treten und eine Ratenzahlung vereinbaren.
  4. Ist dort keine Einigung möglich, können Sie eine Schuldnerberatung in Anspruch nehmen, wo Ihnen geholfen wird die Handyschulden abzubauen und neue zu vermeiden.

Ursachen für Handyschulden

Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben Handyschulden.
Viele Jugendliche und junge Erwachsene haben Handyschulden.

Heutzutage sind Handys aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern nicht nur die Kommunikation und dienen der Unterhaltung, sondern sind mit vielen zusätzlichen Optionen ausgestattet, die uns das Leben erleichtern sollen. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden, doch verlieren viele Besitzer irgendwann den Überblick über ihre Ausgaben und häufen Handyschulden an.

Insbesondere junge Leute (unter 30 Jahren) sind durch diese Art von Schulden gefährdet. Das liegt mitunter daran, dass das Smartphone in dieser Altersgruppe intensiver z. B. für kostenpflichtige Onlinespiele, Apps oder Musikdownloads genutzt werden und der soziale Druck stets das neueste Modell mit möglichst vielen Zusatzfunktionen zu haben, besonders groß ist. Das Handy ist weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand: Es ist ein Statussymbol.

Die Verschuldung bei Telefonanbietern hat durch die Flatrates zwar an Bedeutung verloren, dennoch tappen viele Nutzer nach wie vor in die Schuldenfalle. Für das Handy selbst werden bisweilen Preise bezahlt, die das eigene Budget sprengen und die die Besitzer in langwierigen Raten abbezahlen. Noch bevor die letzte Rate getilgt ist, kaufen sich die Betroffenen oftmals schon das nächste Modell und machen neue Handyschulden.

Doch auch lange Laufzeiten bei den Verträgen, überteuerte Tarife und Zusatzfunktionen sind neben den Anschaffungskosten Ursachen von Schulden beim Handy.
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Wie können Sie Handyschulden vermeiden?

Mit unseren Tipps können Sie Geld sparen und Handyschulden vermeiden.
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Um Handyschulden zu vermeiden, sollten Sie feststellen, welche Kosten Ihnen insgesamt durch das Smartphone entstehen.

Erst dann wissen Sie, ob sich die Beträge im Rahmen halten oder etwa die Grenze, die Sie zu zahlen bereit sind, übersteigen. Sie sollten nicht mehr Geld für das Handy ausgeben, als Sie besitzen.

Bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen, lesen Sie ihn aufmerksam durch – auch das Kleingedruckte –, um versteckte Kosten nicht zu übersehen und abschätzen zu können, welchen Preis Sie am Ende tatsächlich zu zahlen haben.

Bedenken Sie, dass die Verträge oftmals 24 Monate laufen. Eine schnelle Beendigung des Vertrags ist also nicht vorgesehen, selbst wenn dem Betroffenen die Handyschulden über den Kopf wachsen. Aus diesem Grund sollten Sie vorab wissen, ob der Vertrag für Sie in Frage kommt.

Tipp zum Vermeiden von Handyschulden

  • Entscheiden Sie sich für eine Prepaidkarte. Durch Prepaid behalten Sie leichter den Überblick darüber, welche Kosten Ihnen durch das Handy entstehen. Außerdem können Sie die Karte nicht überziehen, also nicht mehr Geld ausgeben, als vorhanden ist.
  • Es gibt Tarife mit Kostenbremse. Das Prinzip ist ähnlich zur Prepaidkarte, ein festgesetzter (monatlicher) Betrag kann nicht überschritten werden.
  • Vergleichen Sie verschiedene Tarife und wählen Sie den günstigsten.
  • Durch eine Flatrate können Sie ebenfalls sparen.
  • Achten Sie darauf, dass die Laufzeit nicht zu lang ist.
  • Spezielle Angebote für Jugendliche, Auszubildende oder Schüler sind meist günstiger.
  • Verzichten Sie auf kostspielige Zusatzfunktionen.
  • Laden Sie keine oder nur wenige kostenpflichtige Apps herunter.
  • Achten Sie darauf, bei den Apps kein Abo abzuschließen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Rechnungen für das Handy. So behalten Sie den Überblick und sehen, was Sie an Geld ausgeben.
  • Kündigen Sie rechtzeitig den alten Vertrag (drei Monate vorher), sonst verlängert er sich automatisch um ein weiteres Jahr.

Wie gehen Sie mit Handyschulden um?

Viele Betroffen fragen sich: "Ich habe Handyschulden, was kann ich jetzt tun?"
Viele Betroffene fragen sich: „Ich habe Handyschulden, was kann ich jetzt tun?”

Viele Betroffene von Handyschulden fragen sich: „Was kann ich tun?“ Wer merkt, dass er sich mit seinem neuen Smartphone oder dem Handyvertrag übernommen hat und seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann, sollte schnellstmöglich auf das Schuldenproblem reagieren. Andernfalls fallen zumindest hohe Mahngebühren an. Besorgt sich Ihr Gläubiger dann noch einen Gerichtsbeschluss, kann er die Handyschulden mittels einer Pfändung eintreiben lassen.

Aus diesem Grund sollten Sie bei Zahlungsengpässen schnell reagieren und sich mit dem Telefonanbieter in Kontakt treten. Häufig zeigt sich dieser mit einer Ratenzahlung einverstanden, um Sie zu entlasten.

Sind Sie nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft aus der Schuldenfalle zu befreien, sollten Sie umgehend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Da die Zahl der Verschuldeten immer weiter steigt, gibt es viele Stellen, an denen Sie eine Schuldnerberatung in Anspruch nehmen können.

Hier treffen Sie auf geschulte Mitarbeiter, die Sie über Ihre Rechte und Pflichten informieren und Sie hinsichtlich des weiteren Vorgehens beraten können. Die Schuldnerberatung unterstützt Sie dabei die vorhandenen Schulden abzubauen und neue Handyschulden zu vermeiden.

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