Wann sollten Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen?

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Kurz & knapp: Das Wichtigste zum „Mahnbescheid und Widerspruch“

  1. Sie können innerhalb der Widerspruchsfrist einem Mahnbescheid widersprechen, wenn Sie die geltend gemachte Forderung zurückweisen und nicht anerkennen.
  2. Die Frist für einen Widerspruch gegen einen Mahnbescheid beträgt zwei Wochen. Wenn gegen den Mahnbescheid kein Widerspruch innerhalb der Frist eingelegt wird, folgt ein Vollstreckungsbescheid.
  3. Bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung können Sie den gegen den Mahnbescheid eingelegten Widerspruch zurücknehmen.

Widerspruch: Kann einem gerichtlichen Mahnbescheid widersprochen werden?

Wann sollen Sie gegen einen Mahnbescheid einlegen?
Wann sollten Sie gegen einen Mahnbescheid einlegen?

Sie können bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gegen einen gerichtlichen Mahnbescheid Widerspruch einlegen, wenn Sie die gegen Sie geltend gemachte Forderung zurückweisen und nicht anerkennen.

In der Regel wird ein gerichtliches Mahnverfahren nur angestrebt, wenn sich eine Forderung weder im kaufmännischen Mahnprozess noch durch ein außergerichtliches Vorgehen beitreiben lässt. Bei einem gerichtlichen Verfahren wird üblicherweise die Hilfe eines Dienstleisters aus dem Inkassobereich in Anspruch genommen.

Für den Schuldner ist ein solches Verfahren unangenehm, da er unter Umständen Besuch vom Gerichtsvollzieher bekommen kann. Es ist deshalb von Vorteil, ein gerichtliches Verfahren zu umgehen.

Wird ein Antrag auf ein Mahnverfahren eingereicht, wird die sachliche Richtigkeit nicht vom Gericht geprüft, also ob der Anspruch zurecht besteht und wie er belegt werden kann. Bei formaler Richtigkeit wird der Mahnbescheid versendet. Ein Widerspruch kann nun bei einem fehlerhaften Mahnbescheid eingelegt werden.

Ist die Forderung jedoch berechtigt, sollten Sie gegen den Mahnbescheid keinen Widerspruch einlegen. Die Kosten für das Gerichtsverfahren und den weiteren Verzug müssen Sie in dem Fall selbst tragen.

Wie lange haben Sie Zeit, um Widerspruch gegen einen Mahnbescheid einzulegen? Die Frist dafür beträgt zwei Wochen. Grundsätzlich können Sie jedoch solange gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen, wenn noch kein Vollstreckungsbescheid bei Ihnen eingetroffen ist.

Wie widerspreche ich einem Mahnbescheid?

Wie können Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen?
Wie können Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen?

Sie benötigen für den Widerspruch gegen einen Mahnbescheid einen Musterbrief?

Grundsätzlich gibt es kein einheitliches Widerspruchsformular gegen einen Mahnbescheid, jedoch erhalten Sie in der Regel immer einen Vordruck zu dem Mahnbescheid, den Sie ausfüllen und an das zuständige Gericht zurücksenden können.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch einlegen? Die Begründung muss zunächst sachlich sein, außerdem müssen Sie Ihre Argumente belegen können. Reichen Sie dafür alle notwendigen Unterlagen ein.

Wenn Sie gegen den Mahnbescheid keinen Widerspruch einlegen, sieht das Gericht die Forderung als unstrittig an und geht davon aus, dass Sie anerkennen, dem Gläubiger die gegen Sie geltend gemachte Summe zu schulden. Als Folge wird das Gericht Ihnen einen Vollstreckungsbescheid zukommen lassen.
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Gerichtlicher Mahnbescheid: Widerspruch und was dann?

Was passiert, nachdem Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch eingelegt haben?
Was passiert, nachdem Sie gegen einen Mahnbescheid Widerspruch eingelegt haben?

Legen Sie gegen den Mahnbescheid einen Widerspruch ein, ist das Mahnverfahren zunächst unterbrochen.

Je nachdem, ob der Gläubiger bereits bei der Beantragung des Mahnbescheids die Durchführung eines streitigen Verfahrens beantragt hat, wird der Fall bei Widerspruch als Klage an das zuständige Gericht weitergereicht.

Das Gericht informiert den Gläubiger daraufhin davon, dass Sie dem Mahnbescheid widersprechen. Nun kann er formell Klage erheben und somit beantragen, dass Sie zur Zahlung verurteilt werden.

Haben Sie nachträglich festgestellt, dass die Forderung berechtigt ist, ist eine Rücknahme möglich. Der Widerspruch gegen den Mahnbescheid kann demnach bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung zurückgenommen werden.

Die Gebühr für einen Widerspruch gegen einen Mahnbescheid beträgt 2,5-Gerichtsgebühren.
Die Verjährung bei einem Mahnbescheid wird nach Widerspruch gehemmt. Die Verjährung des Anspruches wird ansonsten in der Regel nach sechs Monaten gehemmt.
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