Ich bin pleite! Was nun? – Ratschläge für Schuldner

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Kurz und knapp: Das Wichtigste zur Frage „Pleite: Und nun?“

  1. Hilfe, ich bin pleite! Davon können Sie ausgehen, wenn Sie zahlungsunfähig oder überschuldet sind.
  2. Unternehmen sind unter gewissen Umständen dazu verpflichtet, die Insolvenz anzumelden.
  3. Privatleute, die Probleme mit Geld haben, können Hilfe von einer Schuldnerberatungsstelle oder einem Anwaltbekommen.

Wann gelte ich eigentlich als pleite?

Pleite! Was nun zu tun ist, fällt Schuldnern oft nicht leicht.
Pleite! Was nun zu tun ist, fällt Schuldnern oft nicht leicht.

„Pleite“ ist ein Begriff aus der Umgangssprache. Eine Person wird als pleite bezeichnet, wenn sie überschuldet oder zahlungsunfähig ist. In ersterem Fall deckt das Vermögen eines Schuldners nicht mehr seine bestehenden Verbindlichkeiten. Von Zahlungsunfähigkeit wird hingegen gesprochen, wenn eine Person nicht mehr genügend Geld hat, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Folgen für Unternehmen und Selbstständige

Meine Firma ist pleite: Was nun? Diese Frage stellen sich viele Betroffene, die mit ihrem Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Grundsätzlich gilt Folgendes: Laut § 15a Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO) müssen Unternehmen zwingend die Insolvenz anmelden, wenn Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt. Die spezielle Form der Insolvenz für Unternehmen & Co. wird offiziell Regelinsolvenz genannt. Im Rahmen der Insolvenz wird das Unternehmen entweder saniert oder aufgelöst.

Und was geschieht, wenn ein selbstständig Tätiger pleite wird: Was muss er nun tun? Aktuell Selbstständige können die Regelinsolvenz durchlaufen, wenn sie Schulden angehäuft haben. Gleiches gilt für ehemals selbstständig tätige Personen, die mehr als 19 Gläubiger haben und gegen die offene Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen.

Im Gegensatz zu Unternehmen können Selbstständige die Restschuldbefreiung erreichen. Nach dem Insolvenzverfahren sind sie damit in der Regel schuldenfrei.

Was können Privatpersonen unternehmen, wenn sie pleite sind?

Pleite: Was nun? Eine Info der Schuldnerberatungsstelle zum weiteren Vorgehen hilft vielen Betroffenen weiter.
Pleite: Was nun? Eine Info der Schuldnerberatungsstelle zum weiteren Vorgehen hilft vielen Betroffenen weiter.

Viele Gründe können dazu führen, dass sich eine Privatperson überschuldet. Häufig finden sich Auslöser, die außerhalb des Einflussbereichs des Betroffenen liegen. Hierzu gehören unter anderem Arbeitslosigkeit oder eine Erkrankung. Doch auch unwirtschaftliches Verhalten und ein sorgloser Umgang mit Geld können zu finanziellen Problemen führen.

Hinsichtlich der Frage „Ich bin pleite, was nun?“ sei zunächst gesagt, dass es wichtig ist, dass sich Betroffene aktiv mit ihrer Situation auseinandersetzen. Leider versuchen viele Personen anfangs, ihre finanziellen Probleme zu verdrängen und zu verheimlichen. Flattern Mahnungen und andere Briefe ins Haus, werden diese häufig nicht geöffnet.

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Das ist jedoch ein äußerst gefährliches Verhalten. Denn Schulden lassen sich nicht einfach aussitzen. Schlimmer noch: Durch das Nichtstun wächst die Schuldenlast aufgrund von Zinsen und Mahngebühren sogar noch weiter an. Der Betroffene rutscht so immer tiefer in die Schuldenfalle. Das Auseinandersetzen mit den finanziellen Problemen ist also ungemein wichtig.

In der Regel ist es hilfreich, wenn sich Betroffene zunächst einen Überblick über ihre momentane Situation verschaffen. Wie viel Geld nehme ich im Monat ein, wie viel gebe ich demgegenüber aus? Sind die Ausgaben höher als die Einnahmen, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um das Ungleichgewicht zu beseitigen.

Einfacher ist es in der Regel, die Ausgaben zu senken. Bezüglich der Frage „Pleite, was nun?“ lässt sich also sagen, dass ein wichtiger Schritt darin bestehen kann, unnötige Ausgaben zu vermeiden. Durch einen Nebenjob oder das Aufstocken der Arbeitszeit können Sie unter Umständen mehr Geld verdienen und so ihre Einnahmen erhöhen.

Sind Sie unsicher, wie Sie vorgehen sollen oder steigen Ihnen die Schulden über den Kopf? In diesen und weiteren Fällen hilft Ihnen eine professionelle Schuldnerberatung weiter. Die Mitarbeiter helfen Ihnen dabei, Ihre aktuelle Situation zu analysieren und unterstützen Sie dabei, den Weg zur Schuldenfreiheit zu bestreiten. Auch Anwälte können eine Schuldnerberatung anbieten.

“Ich bin pleite, was ist nun zu tun?“ Betroffene sollten daran denken, dass es überaus wichtig ist, die Miete sowie Energiekostenrechnungen weiterhin pünktlich zu bezahlen. Tun sie dies nicht, droht die Anordnung einer Stromsperre oder im schlimmsten Falle die Kündigung durch den Vermieter.

Versuch einer Einigung mit den Gläubigern

"Ich bin pleite!" Das können Sie sagen, wenn Sie zahlungsunfähig oder überschuldet sind.
“Ich bin pleite!” Das können Sie sagen, wenn Sie zahlungsunfähig oder überschuldet sind.

Können Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben so verändern, dass am Monatsende ein Plus übrig bleibt, können Sie hinsichtlich der Frage „Pleite, was nun?“ den nächsten Schritt einleiten. Dieser besteht im Schuldenabbau. Sie haben unter anderem die Möglichkeit, mit Ihren Gläubigern eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Häufig letzter Ausweg: Die Privatinsolvenz

Schafft es ein Betroffener nicht, aus eigener Kraft seine Schulden abzubauen, bleibt als letzter Ausweg häufig nur noch die private Insolvenz. Nach maximal sechs Jahren erfolgt die Restschuldbefreiung. Der Betroffene ist damit endlich schuldenfrei und kann befreit in einen neuen Lebensabschnitt starten.

Der Weg dahin ist jedoch oft steinig. Sie sollten beachten, dass Ihr Vermögen im Rahmen der Privatinsolvenz verwertet und der Erlös an die Gläubiger ausgezahlt wird. Während der bis zu sechs Jahre langen Wohlverhaltensphase müssen Sie außerdem den pfändbaren Teil Ihres Einkommens an den Insolvenzgläubiger abgeben.

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