Schulden bezahlen – aber wie soll das gehen?

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Kurz & knapp: Das Wichtigste zum Thema „Schulden bezahlen“

  1. „Ich kann meine Schulden nicht mehr zahlen.“ – Wer zu diesem Eingeständnis kommt, sollte dringend eine Schuldnerberatung aufsuchen! Diese hilft Ihnen z. B. dabei, einen Schuldenbereinigungsplan aufzustellen und mit den Gläubigern zu verhandeln.
  2. Sie können auch selbst versuchen, die Schulden noch zu bezahlen, beispielsweise durch einen Vergleich mit den Gläubigern. In besonders heiklen Situationen sollten Sie eine Privatinsolvenz in Erwägung ziehen, um Schulden langfristig abzubauen.
  3. Wenn Sie Ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können, macht auch ein neuer Kredit keinen Sinn. Eine Umschuldung lohnt sich nur, wenn der Kreditnehmer die Raten und Zinsen noch zuverlässig begleichen kann.

5 Tipps, wie Sie Ihre Schulden zurückzahlen können

Wenn das Geld auf dem Konto ohnehin schon knapp ist und für finanzielle Verbindlichkeiten nicht mehr ausreicht, kann es sein, dass Sie bereits zahlungsunfähig oder überschuldet sind. Natürlich wollen und sollen Schuldner ihre Schulden zurückzahlen. Doch wie werden Sie schuldenfrei, wenn vorne und hinten das Geld fehlt?

Wie sinnvoll ist ein Kredit zum Beispiel um Schulden zu bezahlen? Schulden mit Schulden zu bekämpfen ist keine gute Idee.
Wie sinnvoll ist ein Kredit, zum Beispiel um Schulden zu bezahlen? Schulden mit Schulden zu bekämpfen, ist keine gute Idee.

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre finanzielle Lage. Welche Forderungen sind besonders dringend? Liegen schon Mahnungen oder sogar Vollstreckungsmaßnahmen vor? Die folgenden Tipps sollen Ihnen Anhaltspunkte liefern, wie Sie Ihre Schulden abzahlen können:

  1. Überflüssiges abschütteln: Trennen Sie sich zunächst von allen kündbaren Verbindlichkeiten, die nicht notwendig sind (z. B. Streamingdienste, Fitnessstudio). So reduzieren Sie die Zahlungsforderungen der kommenden Monate und erhöhen den Betrag, der monatlich zur Schuldentilgung zur Verfügung steht. Es kann auch sinnvoll sein, sich von dem einen oder anderen Gegenstand zu trennen (z. B. Verkauf des Fahrrads). Mit dem Erlös können Sie dann Teile Ihrer Schulden direkt bezahlen.
  2. Schuldenbereinigungsplan: Noch bevor Sie das Telefon in die Hand nehmen und versuchen, mit den Gläubigern zu verhandeln, sollten Sie einen Plan ausarbeiten. Wie viel Geld benötigen Sie jeden Monat für einen bescheidenen Lebensstil (Nahrung, Medikamente)? Welcher Betrag bleibt monatlich für die Schuldentilgung übrig und wie lange würde es mit diesem Plan dauern, die Schulden zu bezahlen? Einen Schuldenbereinigungsplan aufzustellen, ist gar nicht so leicht. Nehmen Sie deshalb die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch.
  3. Gläubiger kontaktieren: Gerade wenn es um Schulden beim Vermieter oder der Bank geht, sollten Sie mit diesen in Verbindung treten und Ihre Situation offen legen. Möglicherweise lässt sich die Zahlungsfrist verlängern oder die Höhe der Raten verringern. Es ist wichtig, dass bereits ein Schuldenbereinigungsplan existiert. Nur so können Sie den Gläubigern gegenüber glaubhaft machen, dass Sie die ernsthafte Absicht haben, die Schulden zu bezahlen, jedoch lediglich mehr Zeit dafür benötigen.
  4. Privatkredit innerhalb der Familie: Bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf und eigentlich ist auch davon abzuraten, alte Schulden mit neuen Schulden zu begleichen. Ein Privatkredit von einem Familienmitglied hat den Vorteil, dass Sie sich auf günstige Konditionen einigen und so hohe Zinsen vermeiden können.
  5. Insolvenz: Dies ist immer der letzte Ausweg und setzt voraus, dass ein außergerichtlicher Schuldenvergleich mit den Gläubigern bereits gescheitert ist. Am Ende einer Privatinsolvenz wird die Restschuldbefreiung in Aussicht gestellt. Allerdings sollten Sie sich auch diesbezüglich vorab mit einer Schuldnerberatung in Verbindung setzen.
„Wie kann ich meine Schulden bezahlen?“ Mit dieser Frage können Sie sich vertrauensvoll an eine Schuldnerberatung wenden. Diese gibt es vielerorts kostenlos. In der Regel ist jedoch die Nachfrage nach Beratungsterminen sehr hoch, sodass Sie sich rechtzeitig um einen bemühen sollten.
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„Was tun, wenn man seine Schulden nicht zahlen kann?“ – Auf keinen Fall einen neuen Kredit aufnehmen!

Was passiert, wenn man seine Schulden nicht bezahlen kann?
Was passiert, wenn man seine Schulden nicht bezahlen kann?

„Was passiert, wenn ich meine Schulden nicht mehr bezahlen kann? Ist mit einem Kredit noch etwas zu retten?“ Mit diesem Gedanken steuern sich Schuldner nur noch tiefer in ihr Dilemma. Leider ist das Angebot vermeintlich „leichter“ Kredite im Internet groß. Geldsorgen durch ein paar Klicks beseitigen – so einfach ist das leider nicht.

Grundsätzlich ist es keine gute Idee, die Forderungen von einem Gläubiger mit neuen Schulden bei einem anderen Gläubiger zu begleichen. Damit wird der Schuldenberg nicht beseitigt, sondern nur weitergeschoben. Das Schlimme dabei: Er wächst aufgrund hoher Zinsen sogar noch weiter.

Eine Umschuldung, das heißt, die Ablösung eines Kredits durch einen anderen, ist nur sinnvoll, wenn …

  • … Sie die Schulden zuverlässig abbezahlen können bzw. bisher noch jede Rate begleichen konnten,
  • … der neue Kredit insgesamt günstigere Konditionen hat (zu berücksichtigen sind ggf. auch die Kosten für den Abschluss des neuen Kredits sowie die Vorfälligkeitsentschädigung des alten) oder
  • … sich Ihre Bonität verbessert hat (z. B. durch gestiegene Einnahmen bei gleichbleibenden Ausgaben).
Wer jedoch generell zahlungsunfähig oder überschuldet ist, sollte die Finger von einem neuen Kredit lassen. Bei schlechter Bonität ist es sehr unwahrscheinlich, günstige Konditionen zu bekommen.
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„Ich kann meine Schulden einfach nicht bezahlen – was passiert jetzt?”

Wer hilft mir, meine Schulden zu bezahlen? Diese Frage sollten Sie unbedingt mithilfe einer Schuldnerberatung klären.
Wer hilft mir, meine Schulden zu bezahlen? Diese Frage sollten Sie unbedingt mithilfe einer Schuldnerberatung klären.

„Was passiert mit mir, wenn ich meine Schulden nicht mehr bezahlen kann?“, fragen Sie sich vielleicht. Die Unsicherheit, die hinter dieser Frage steht, ist nicht ganz unbegründet. Zwar muss heute niemand mehr in den Schuldenturm, allerdings können Zwangsvollstreckungsmaßnahmen drohen, wenn der Schuldner völlig untätig bleibt.

Zunächst erhalten Sie jedoch eine Zahlungsaufforderung bzw. eine Erinnerung daran, dass Sie in Verzug sind. Danach folgt mindestens eine Mahnung. Wenn Sie Ihre Schulden nicht bezahlen und auch sonst nicht tätig werden (z. B. den Gläubiger kontaktieren), kann dieser seine Forderung gerichtlich durchsetzen. Das heißt, er kann beispielsweise Ihr Konto oder Ihren Lohn pfänden lassen. Dafür benötigt er jedoch einen Vollstreckungstitel.

Eine weitere Folge davon, die Schulden nicht zu bezahlen, besteht in einem negativen SCHUFA-Eintrag. Dies kann wiederum dazu führen, dass es schwieriger wird, eine Wohnung zu finden oder neue finanzielle Verbindlichkeiten einzugehen.

Muss tatsächlich ein Anwalt eingeschaltet werden (z. B. für Insolvenzrecht), so sollten Betroffene den Beratungshilfeschein beim jeweiligen Amtsgericht beantragen. Mit diesem können Sie einen Anwalt finanzieren. Sie selbst zahlen für die Beratung maximal 15 Euro.
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