Wie werden Sie schuldenfrei ohne Privatinsolvenz?

Von schuldnerberatung.com, letzte Aktualisierung am: 21. November 2020

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Kurz und Knapp: Das Wichtigste zum Thema “Schuldenfrei ohne Insolvenz”

  1. Eine natürliche Person ist nicht verpflichtet, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung Privatinsolvenz anzumelden.
  2. Die Privatinsolvenz ist nicht nur kostspielig, sondern auch mit vielen Einschränkungen verbunden. Außerdem bekommt der Schuldner eine Eintragung bei der SCHUFA und in das Schuldnerverzeichnis.
  3. Sie können schuldenfrei werden, ohne Privatinsolvenz anzumelden, indem Sie eine außergerichtliche Einigung anstreben. Dabei können Sie versuchen, den Gläubiger zu einer Ratenzahlung, einem Schuldenvergleich oder einem Schuldenerlass zu überreden.

Warum ist ein Schuldenabbau ohne Privatinsolvenz sinnvoll?

Wie werden Sie schuldenfrei, ohne Privatinsolvenz anzumelden?

Für manche Schuldner stellt die Privatinsolvenz die einzige Möglichkeit dar, um ihre Schulden abzubauen.

Während ein Unternehmen bei einer Überschuldung oder einer Zahlungsunfähigkeit dazu verpflichtet ist, Insolvenz anzumelden, besteht diese Pflicht nicht für eine natürliche Person. Aus diesem Grund können Privatpersonen schuldenfrei werden, ohne Privatinsolvenz anmelden zu müssen. Welche Vorteile hat eine Entschuldung ohne Privatinsolvenz?

Zunächst zieht ein Insolvenzverfahren hohe Kosten nach sich. Dazu gehören nicht nur die Verfahrenskosten, sondern auch die Gebühren für den Insolvenzverwalter. Je nachdem, ob der Schuldner die Hilfe eines Anwaltes für Insolvenzrecht beansprucht, würden noch zusätzlich Kosten hinzukommen.

Des Weiteren müssen Schuldner sich nach Eröffnung der Insolvenz in der Wohlverhaltensphase an strikte Auflagen halten. Je nach Einzelfall kann die Wohlverhaltensphase drei bis sechs Jahre dauern. Unter Umständen kann die Restschuldbefreiung aber auch versagt werden.

Darüber hinaus wird die Kreditwürdigkeit des Schuldners von der Privatinsolvenz negativ beeinflusst. Zudem wird die Insolvenz im Schuldnerverzeichnis eingetragen. Diese Informationen können für den Schuldner hinderlich sein, wenn er nach der Insolvenz einen Kredit aufnehmen möchte.

Nicht nur der Schuldner, sondern auch der Gläubiger kann einen Antrag auf die Eröffnung der Privatinsolvenz stellen, wenn er seine Forderung glaubhaft machen kann. In diesem Fall ist es nicht möglich, schuldenfrei zu werden, ohne die Privatinsolvenz zu durchlaufen.

Wie können Sie Ihre Schulden loswerden, ohne Privatinsolvenz anzumelden?

Mit einer außergerichtlichen Einigung können Sie Ihre Schulden loswerden, ohne Privatinsolvenz anmelden zu müssen.

Stecken Sie in der Schuldenfalle, gibt es für Sie verschiedene Möglichkeiten, aus den Schulden herauszukommen, ohne Privatinsolvenz anmelden zu müssen. Dabei handelt es sich um ein außergerichtlichen Einigungsversuch.

Um eine außergerichtliche Einigung zu erreichen, sollten Sie mit den Gläubigern Kontakt aufnehmen, wenn Sie Schulden haben und merken, dass Sie nicht in der Lage sind, diese zu begleichen.

Es ist ratsam, einen Anwalt für Schulden oder eine Schuldnerberatung aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Staatliche oder staatlich geförderte Organisationen wie die Caritas oder die Diakonie bieten eine kostenlose Schuldnerberatung an.

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Allerdings kann es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ein Termin vergeben wird. Falls jedoch die Existenz durch die Schulden bedroht wird, kann der Betroffene einen früheren Termin bekommen.

Die Schuldenregulierung ohne Privatinsolvenz kann in Form einer Ratenzahlung, eines Schuldenerlasses oder eines Schuldenvergleiches erfolgen. Es besteht keine Garantie, dass die Gläubiger einer außergerichtlichen Einigung und somit einer Schuldenbefreiung ohne Insolvenz zustimmen. Dabei kommt es sehr auf das Verhandlungsgeschick des Schuldners und auf den Schuldenbereinigungsplan an. In diesem zeigt der Schuldner, wie, in welcher Zeitperiode und in welcher Höhe die Schulden getilgt werden.

Bei einem Schuldenvergleich erhält der Gläubiger in der Regel einen Teil der Schulden zurück und erlässt dem Schuldner den anderen Teil. Es ist in der Regel schwer, einen Gläubiger dazu zu bewegen. Der Schuldner muss dabei dem Gläubiger glaubhaft machen, dass er gegenwärtig und zukünftig nicht in der Lage sein wird, die Forderungen zu begleichen.
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