Unternehmenssanierung: Mögliche Maßnahmen

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Kurz & knapp: Das Wichtigste zur Unternehmenssanierung

  1. Die Unternehmenssanierung ist Aufgabe des Managements. Es muss nun aktive Schritte in die Wege leiten, um das Unternehmen noch aus der Krise zu retten und die Insolvenz zu vermeiden.
  2. Der erste und wichtigste Schritt der Unternehmenssanierung ist die Ursachenfindung. Nur wenn das Problem am Kern behandelt wird, kann die Krise nachhaltig abgewendet und vielleicht sogar als Chance genutzt werden.
  3. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die mit der Lage überfordert sind, sollten einen Unternehmensberater mit dem Sanierungsplan beauftragen.

Unternehmenssanierung: eine kurze Definition

Sanierung von Unternehmen in der Krise – ist das möglich?
Sanierung von Unternehmen in der Krise – ist das möglich?

Ganz einfach ausgedrückt umfasst der Begriff Unternehmenssanierung alle Maßnahmen, die dazu beitragen, dass das Unternehmen wieder liquide wird. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Schritte der Sanierung.

In manchen Fällen liegen in Krisen neue Chancen. Wer sich geschickt bei der Unternehmenssanierung anstellt, kann unter Umständen sogar gestärkt aus der Situation hervorgehen.

Das ist allerdings leichter gesagt als getan und selten verfügen die insolventen Unternehmer noch über genug Geld oder Wissen, um das Unternehmen auf eigene Faust aus der Krise zu steuern. Betroffene sollten daher nicht davor zurückscheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In gewisser Hinsicht bedeutet die Unternehmenssanierung eine Art Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der Unternehmer – oder in manchen Fällen ein Investor – übernimmt dann ähnliche Aufgaben wie ein Insolvenzverwalter: Er muss die Liquidität des Unternehmens sichern und die Gläubiger befriedigen.

Maßnahmen zur Unternehmenssanierung

Alle Maßnahmen zur Sanierung von Unternehmen sind laut Definition als Unternehmenssanierung zusammenzufassen.
Alle Maßnahmen zur Sanierung von Unternehmen sind laut Definition als Unternehmenssanierung zusammenzufassen.

Wer sein Unternehmen erfolgreich sanieren möchte, muss auf verschiedenen Ebenen tätig werden. Für die Schuldensanierung ist es natürlich zunächst wichtig, mit den Gläubigern in Kontakt zu treten und deren Forderungen zu befriedigen.

Aber auch strukturelle Veränderungen können zur Unternehmenssanierung beitragen. Nachfolgend einige Beispiele für mögliche Maßnahmen zur Unternehmenssanierung:

  • Eigenkapital einsetzen und/oder andere Vermögenswerte und -gegenstände liquideren (z. B. durch Verkauf)
  • Fremdkapital einholen (Investoren, Kredit)
  • Veränderungen im Management und Personal
  • Täglichen Betriebsablauf auf das Wesentliche beschränken
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann es sich sehr schwierig gestalten, das Unternehmen erfolgreich zu sanieren, die Stellen der Mitarbeiter zu retten und die Unternehmensinsolvenz abzuwenden. Deshalb empfiehlt es sich, Hilfe in Anspruch zu nehmen und z. B. einen Unternehmensberater mit dem Sanierungsplan zu beauftragen. Das ist nicht zuletzt dann sinnvoll, wenn sich der Betroffene selbst nicht so gut im Steuer- oder Insolvenzrecht auskennt.
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Schritt für Schritt zur Unternehmenssanierung: Welche Maßnahmen sind wichtig?

Sanierungsplan: Externe Unternehmen können damit beauftragt werden.
Sanierungsplan: Externe Unternehmen können damit beauftragt werden.

Es gibt keine pauschal anwendbaren Sanierungskonzepte, da es bei jeder Unternehmenssanierung darauf ankommt, wie das Unternehmen überhaupt in die missliche Lage kam. Allerdings lassen sich wenigstens die übergeordneten Schritte etwas näher konkretisieren:

  1. Prüfen Sie zuallererst, ob Sie einen Insolvenzantrag stellen müssen oder nicht. Kapitalgesellschaften sind nämlich ab einem bestimmten Zeitpunkt dazu verpflichtet und handeln sich großen Ärger ein, wenn sie diese Pflicht vernachlässigen (sog. Insolvenzverschleppung) und stattdessen selbst versuchen, die Unternehmenssanierung durchzuführen.
  2. Gehen Sie der Überschuldung bzw. der Zahlungsunfähigkeit ganz genau auf den Grund. Nur wenn Sie die Ursachen kennen, können Sie lösungsorientiert sanieren. Das bedeutet allerdings auch, dass Sie die Probleme realistisch betrachten und einzelne Aspekte nicht „schön reden“.
  3. Stellen Sie einen Sanierungsplan auf oder beauftragen Sie einen Unternehmensberater damit. Ähnlich einem Insolvenzplan sollten konkrete Maßnahmen enthalten sein.
  4. Setzen Sie die Maßnahmen in die Tat um und behalten Sie die Entwicklung ganz genau im Auge (konsequentes Controlling).

Manchmal kann es sich lohnen, die Mitarbeiter bis zu einem gewissen Grad einzubeziehen. Gerade in kleinen Unternehmen ist es wichtig, Unsicherheiten zu beseitigen. Viel hängt auch von der Motivation der Angestellten ab. Wer sicher und im Rahmen der Möglichkeiten transparent auftritt, kann bewirken, dass die Mitarbeiter aktiv „an einem Strang“ ziehen, anstatt verunsichert das „sinkende Schiff“ zu verlassen.

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